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BMW i3: Doppelherz der Freude

BMW lanciert eine neue Kompaktlimousine – und zwar zunächst in der vollelektrischen Variante. Der künftige i3 – damit nimmt BMW die Modellbezeichnung des 2013 vorgestellten und erst 2022 eingestellten Kleinwagens wieder auf – zeigt die neue Formensprache der Marke in perfekter Ausprägung. Nebenbei gibt er Ausblicke auf die nächste Generation des 3ers, die wieder über klassische Diesel- und Ottomotoren verfügen wird.

Die neue Baureihe wurde unter der Bezeichnung „Neue Klasse” entwickelt. Damit war die Messlatte hoch gelegt: In den 60er-Jahren hatten die Viertürer namens „Neue Klasse” mit den Modellen 1500 bis 2000 und den davon abgeleiteten 02er-Modellen das Image der Marke neu definiert – und ihr fast sicher das Leben gerettet.

Der i3 kommt zunächst in der Variante 50 x-Drive auf den Markt, mit 345 kW (469 PS) Leistung und einem maximalen Drehmoment von 645 Newtonmetern. Die Bezeichnung „50” will offenbar auf ein Leistungsniveau verweisen, das weiland einem 5,0-Liter-V8 entsprochen hätte. Bei der Beschleunigung wird das auch zutreffen, in Sachen Höchstgeschwindigkeit gilt es abzuwarten.

Unter der produktiv-reduziert gezeichneten Außenhaut stecken zwei Elektromotoren, einer vorn und einer hinten, die sich aus einer Lithiumionen-Batterie bislang ungenannter Kapazität speisen. Die Reichweite soll rund 900 Kilometer betragen, freilich nach dem extrem optimistischen WLTP-Verfahren, das in der Praxis kaum erreicht werden kann. Nachgeladen wird mit bis zu 400 kW, sofern die Ladesäule das hergibt.

Beim Fahrwerk setzt der BMW i3 auf eine Zweigelenk-Federbein-Vorderachse und eine Fünflenker-Hinterachse, es gibt vorn und hinten Stabilisatoren mit hochvorgespannten Lagern zum Einsatz. Ein adaptives Fahrwerk gibt es gegen Aufpreis, und gesteuert wird das alles von einem extrem leistungsfähigen Hochleistungsrechner, den das Marketing auf den Namen „Heart of Joy” (Herz der Freude) getauft hat.

Mit einer Länge von 476 Zentimetern, einer Breite von 187 cm und einer Höhe von 148 cm ist der BMW i3 ausnehmend kompakt geraten. Scheinwerfer und vordere „Niere” bilden eine Einheit, die Rückleuchten sind horizontal ausgeprägt, und die vollversenkbaren Türgriffe nehmen sich vornehm zurück, ohne die Flanken zu stören. Weil die Heckscheibe sanft in den Kofferraum übergeht, spricht BMW von einem „2,5-Box-Design”.

Das Interieur, im SUV iX3 bereits angekündigt, markiert einen Designsprung, der mit dem Exterieur korrespondiert: Es gibt keine klassischen Instrumente mehr, dafür sitzt eine Leiste mit Informationen unter der Windschutzscheibe, der Zentralbildschirm ist zum Fahrer hin geneigt. Das serienmäßige Lenkrad verfügt über vertikal angeordnete Speichen, für den konservativen Geschmack gibt es aber auch weiterhin ein „M Sportlenkrad” mit horizontalen Speichen. Bei den Sitzbezügen herrscht Vielfalt vor: Neben Stoff- und Kunstlederbezügen bietet BMW weiterhin hochwertiges Naturleder an.

Zu den Preisen schweigt sich BMW noch aus, die 50er-Variante dürfte bei rund 65.000 Euro liegen. Gespannt darf man auf die weiteren Evolutionen sein: Es wird ebenso eine Einstiegsvariante wie auch eine vollelektrische M-Version geben. Die Verbrenner-Modelle lassen einstweilen noch auf sich warten. (aum)

Weiterführende Links: BMW-Presseseite

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